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	<title>Die Grünen in Meckenheim</title>
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	<description>Daten, Fakten über die Grünen in Meckenheim. Neues aus Fraktion und Ortsverein.</description>
	<pubDate>Thu, 17 May 2012 10:27:58 +0000</pubDate>
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		<title>Kein Witz: Häuser zu verschenken.</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 10:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martinherwartz</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Das Gelände mit den ehemaligen Asylbewerberhäuschen am Siebengebirgsring wird wohl demnächst verkauft. Nach Auskunft der Stadt soll der neue Eigentümer verpflichtet werden, die darauf stehenden Häuser abzureißen.
Im Jugendhilfeausschuss am 15.05. erinnerte Martin Herwartz von den Grünen daran, dass diese Häuschen damals extra auf Streifenfundamenten errichtet wurden, um sie bei Bedarf ohne großen Aufwand versetzen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gelände mit den ehemaligen Asylbewerberhäuschen am Siebengebirgsring wird wohl demnächst verkauft. Nach Auskunft der Stadt soll der neue Eigentümer verpflichtet werden, die darauf stehenden Häuser abzureißen.<br />
Im Jugendhilfeausschuss am 15.05. erinnerte Martin Herwartz von den Grünen daran, dass diese Häuschen damals extra auf Streifenfundamenten errichtet wurden, um sie bei Bedarf ohne großen Aufwand versetzen zu können. Ehe man diese Häuser also abreißt, könnte man sie doch verschenken.<br />
Die Stadt sagte dazu, das sei eine gute Idee, aber sie habe bislang keine Interessenten gefunden. Wen wundert&#8217;s: Es gab nicht mal eine Bekanntmachung, geschweige denn einen Presseartikel dazu.<br />
Wenn Sie also Interesse haben: Wenden Sie sich an die Stadt.</p>
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		<title>Heiser gebrüllt - Stimme weg</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 11:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martinherwartz</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Aufpeitschende Slogans, Demonstrationen, angekündigte Krawalle mit erheblichen Medienrummel: Die Scharfrechtsparteien haben bei dieser Landtagswahl wohl nichts ausgelassen, was ihnen Stimmen bringen könnte.
Genützt hat es nix: Landesweit bekam ProNRW mit 1,5% gerade mal ein Zehntelprozent mehr Stimmen als bei der letzten Wahl, und die NPD rutschte sogar von 0,7 auf 0,5%.
Da bleibt uns nur noch eins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufpeitschende Slogans, Demonstrationen, angekündigte Krawalle mit erheblichen Medienrummel: Die Scharfrechtsparteien haben bei dieser Landtagswahl wohl nichts ausgelassen, was ihnen Stimmen bringen könnte.<br />
Genützt hat es nix: Landesweit bekam ProNRW mit 1,5% gerade mal ein Zehntelprozent mehr Stimmen als bei der letzten Wahl, und die NPD rutschte sogar von 0,7 auf 0,5%.<br />
Da bleibt uns nur noch eins zu sagen: Danke schön!</p>
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		<title>Empfindlicher Schlag ins Wasser</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 11:59:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martinherwartz</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die FDP ist ja angeblich sowas wie die Piratenpartei, nur ohne Internetanschluss. Das wollte wohl der hiesige Vorsitzende der Jungliberalen (und gleichzeitig Schülersprecher) so nicht auf sich sitzen lassen: Mit einem Grüppchen Gleichgesinnter hängte er Plakate der politischen Konkurrenz ab, stellte die Aktion bei Facebook ein und faselte dort was vom &#8220;empfindlichen Schlag&#8221; gegen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die FDP ist ja angeblich sowas wie die Piratenpartei, nur ohne Internetanschluss. Das wollte wohl der hiesige Vorsitzende der Jungliberalen (und gleichzeitig Schülersprecher) so nicht auf sich sitzen lassen: Mit einem Grüppchen Gleichgesinnter hängte er Plakate der politischen Konkurrenz ab, stellte die Aktion bei Facebook ein und faselte dort was vom &#8220;empfindlichen Schlag&#8221; gegen die politischen Gegner.<br />
Tscha, so ist das, wenn man bewundert werden will: Man outet sich halt auch. Jetzt hat er eine Strafanzeige am Bein, musste sich entschuldigen und die Plakate brav wieder aufhängen.<br />
Er ist noch jung. Das lernt er noch.</p>
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		<title>Energiewende vor Ort?</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 20:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martinherwartz</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die meisten Bürger in Deutschland begrüßen inzwischen den anstehenden Atomausstieg der Bundesrepublik, und kaum jemand hat etwas gegen Bemühungen, den Ausstoß des Treibhausgases CO2 zu begrenzen. Schwierig wird es erst, wenn die Bemühungen um alternative Energieerzeugung konkret werden und Veränderungen vor Ort anstehen. So haben Rheinbach und Meckenheim gemeinsam eine Zone ausgewiesen, auf der Windräder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Bürger in Deutschland begrüßen inzwischen den anstehenden Atomausstieg der Bundesrepublik, und kaum jemand hat etwas gegen Bemühungen, den Ausstoß des Treibhausgases CO2 zu begrenzen. Schwierig wird es erst, wenn die Bemühungen um alternative Energieerzeugung konkret werden und Veränderungen vor Ort anstehen. So haben Rheinbach und Meckenheim gemeinsam eine Zone ausgewiesen, auf der Windräder gebaut werden dürfen. Sofort regte sich Protest: Von „Schattenschlag“ war die Rede, von Verschandelung der Landschaft, von unzumutbarer Einschränkung der Lebensqualität und dass man dann ja keine freie Sicht mehr auf die Tomburg hätte.<br />
Menschen, die täglich vom Braunkohletagebau geplagt sind, hätten für solch feinsinnige Einwände wohl eher wenig Verständnis, aber die wohnen ja ein paar Kilometer weiter. Hier an der Swist sind die Sichtachsen zwischen Lüftelberg und Tomburg wichtiger. Die großen Fraktionen in Rheinbach und Meckenheim beschließen eine Höhenbegrenzung auf 50m. Die Windräder sollen nicht höher sein als die in der Nähe verlaufene Hochspannungsleitung. Damit dürfte ausgeschlossen sein, dass sich in absehbarer Zeit Windräder zwischen Rheinbach und Meckenheim drehen: Bei der geringen Höhe in dieser Lage ist eine Investition kaum lohnend.<br />
Da kann man nur froh sein, dass wenigstens die Hochspannungsleitung schon steht: Hätte es diese Einstellung schon vor 100 Jahren gegeben, dann hätten Meckenheim und Rheinbach vermutlich bis heute keinen Strom.</p>
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		<title>Brauner Osten?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 11:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martinherwartz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[42]]></category>

		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einem Seminar in Dresden: Die Dozentin, aufgewachsen im Osten, macht ihre Sache sehr gut. Wir kommen ins Gespräch, und so lerne ich einen Lebenslauf kennen, der so im Westen Deutschlands nicht möglich gewesen wäre:
Die Mutter der Dozentin studiert in Moskau und lernt dort einen Studenten aus Nordkorea kennen und lieben. Als sie zurück in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem Seminar in Dresden: Die Dozentin, aufgewachsen im Osten, macht ihre Sache sehr gut. Wir kommen ins Gespräch, und so lerne ich einen Lebenslauf kennen, der so im Westen Deutschlands nicht möglich gewesen wäre:</p>
<p>Die Mutter der Dozentin studiert in Moskau und lernt dort einen Studenten aus Nordkorea kennen und lieben. Als sie zurück in die DDR beordet wird, weigert sie sich. Sie ist schwanger, will unbedingt bei ihrem Freund bleiben, verschanzt sich und wird mit Gewalt zurück geholt. Auch ihr Freund wird zurück in die Heimat beordert und lernt seine Tochter nie kennen. Die spätere Dozentin wird also in der DDR geboren, die Mutter hofft lange auf eine Familienzusammenführung und spricht in den ersten Jahren mit ihrer kleinen Tochter nur russisch, damit die dann auch mit ihrem Vater reden kann.</p>
<p>Die Dozentin ist mit ihren halbasiatischen Gesichtszügen und ihrer zierlichen Figur eine angenehm attraktive Erscheinung, und mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit ist sie sicher eine Stütze der Gesellschaft. Aber dies schützt sie nicht vor Angriffen und Pöbeleien. Sie macht einen Selbstverteidigungskurs bei der Polizei in Düsseldorf und hört dort, sie solle die Dunkelheit meiden und in bedrohlichen Situationen laut werden, um so den Schutz der Öffentlichkeit herzustellen. Sie sagt, das mache sie doch schon, trotzdem schlägt ihr einfach jemand ins Gesicht, und niemand hilft. Die Antwort der Polizei: Tja, bei Ausländern nützt das nicht so&#8230;</p>
<p>Die Einschätzung der Dozentin: Im Osten gibt es mehr brutale Übergriffe, aber die allermeisten Menschen sind gegenüber fremdartig aussehenden Menschen durchaus freundlich und offen. Im Westen hat sie eher den Eindruck, dass die Bevölkerung zwar nach außen friedlicher ist, aber insgesamt doch mehr durchsetzt ist mit Ressentiments. Sie erzählt von einer Tagung mit hochrangigen deutschen und russischen Bankenvertretern, bei der sie als Dolmetscherin fungierte. Wegen ihres Aussehens und ihres fließenden Deutschs und Russischs wissen die Teilnehmer sie nicht so recht einzuordnen. Die Dozentin gibt deshalb am Anfang eine knappe Erklärung zu ihrer Person ab: &#8220;Mein Vater ist Nordkoreaner, aber ich bin deutsch.&#8221; Kommentar des Geschäftsführers einer großen deutschen Bank: &#8220;Wie können Sie sagen, dass sie deutsch sind, sie sind doch nicht arisch!&#8221; Die Dozentin ist sehr betroffen, aber ihre Rolle gestattet ihr keine Entgegnung, und es ist für die Bankerkollegen sicher auch kein einfacher Zeitpunkt für eine Intervention. Aber auch im Nachhinein habe keiner der Herren mit ihr über den Vorfall gesprochen.</p>
<p>Martin Herwartz</p>
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